Pioniere im Levitieren von Wasser
   
 
Home
Wasser
Kristallsalz
Kokosöl
Oliven
Weitere Produkte
Bestellung
Produktionsstätte
Kontakt
Herzensangelegenheiten
Massentierhaltung und Gewässerverschmutzung
Rohkost vom Feinsten
von Urs Hochstrasser
FIOR DI VITA Atelier
von Lorella Amerini
Literatur
Impressum
Sitemap
 
 

Ein Grossteil der Wasserverschmutzung geht
auf Kosten der Massentierhaltung

   

Wasser ist das wichtigste Nahrungsmittel auf der Erde. Wir Menschen haben das Wasser so strapaziert und übernutzt, dass wir global vor einem abrupten Wasserproblem stehen. Wasser ist das grösste und meist diskutierteste Umweltpoblem und wird ein zentrales Thema von diesem Jahrhundert werden. Trotzdem interessiert dies noch lange nicht alle Menschen und vor allem gerade die nicht, die wesentlich zu der Gewässerverschmutzung beitragen. Anbei ein erschreckendes Beispiel aus dem amerikanischen Bundesstaat North Carolina.

Die dortigen Klärwerke sind dem ständigen Bevölkerungszuwachs in den Städten schon lange nicht mehr gewachsen. Neue Siedlungen und riesige Landwirtschaftsbetriebe entwässern deshalb direkt in die Flüsse und von dort wird das Wasser ins Meer weitergeleitet. Weil North Carolina in den letzten Jahren zum zweitgrössten Schweinefleischproduzenten der USA wurde, fliessen jährlich etwa 9,5 Milionen Tonnen Gülle von zehn Milionen Schweinen in offene Lehmgruben, die in keiner Weise gegen das in nur zwei Meter Tiefe liegende Grundwasser isoliert sind. Bereits gilt ein Drittel der Trinkwasser- brunnen als derart verseucht, dass sie zum Beispiel in der Schweiz oder in Deutschland nicht mehr benützt werden dürften. Ehemals fischreiche Flüsse sind nur noch dickflüssige, schleimige Gewässer. Politische Massnahmen werden nicht durchgesetzt, weil zahlreiche Politiker selbst an der Schweinezucht beteiligt sind – unter ihnen der Gouverneur des Bundesstaates und der Vorsitzende der Umweltkommision.

     
  Kuh

Statt Schranken im Abwasserbereich erhielten die Schweinezüchter von den Behörden einen Freibrief: Schweinegrossfarmen sind neuerdings von Abwasserbeschränkungen explizit ausgenommen. Wissenschaftler, die in den Kloaken der Flüsse und an Randgebieten des Meeres eine Killeralge namens "Pfisteria" ausmachten, welche nicht nur die Tierwelt unter Wasser angreift, sondern auch schwerwiegende Einflüsse auf die Menschen hat, die mit ihr in Kontakt geraten, sind bereits mehr als ein Jahrzehnt schikaniert worden, indem ihnen von der Regierung Forschungsbeiträge gestrichen und die gelieferten Untersuchungsergebnisse als nicht stichhaltig genug abgetan wurden. Inzwischen werden auch ausserhalb von North Carolina massive Fischsterben mit der Killeralge in Verbindung gebracht, da sie sich ungehemmt weiter verbreiten kann.

Dass die Massentierhaltung nicht nur in den USA eine oft vergessene Gefahr für das Wasser ist, zeigten auch neuste Untersuchungen in Europa, gemäss denen auf dem alten Kontinent über 50 Prozent der Wasserverschmutzung auf Kosten der Massentierhaltung gehen.

Ihr Beitrag lieber Leser, zur Reduktion dieser Art Gewässer-Verschmutzung, ist ganz einfach. Essen Sie weniger Fleisch! Wer wahllos grosse Fleischmengen verzehrt und dadurch diese Industrie stützt, handelt stark umweltschädigend.

Das Beispiel aus North Carolina illustriert exemplarisch, wie korrupte und machtbesessene Politiker häufig aus Eigennutz zu Lasten der Umwelt entscheiden. Die ökologischen Folgen der Massentierhaltung beweisen aber auch, wie auf einer anderen Ebene die Konsumenten mit ihrem Einkaufs- und Essverhalten letzlich politisch mitbestimmen.

  nach oben nach oben