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Statt Schranken im Abwasserbereich erhielten die Schweinezüchter von den Behörden einen Freibrief: Schweinegrossfarmen sind neuerdings von Abwasserbeschränkungen explizit ausgenommen. Wissenschaftler, die in den Kloaken der Flüsse und an Randgebieten des Meeres eine Killeralge namens "Pfisteria" ausmachten, welche nicht nur die Tierwelt unter Wasser angreift, sondern auch schwerwiegende Einflüsse auf die Menschen hat, die mit ihr in Kontakt geraten, sind bereits mehr als ein Jahrzehnt schikaniert worden, indem ihnen von der Regierung Forschungsbeiträge gestrichen und die gelieferten Untersuchungsergebnisse als nicht stichhaltig genug abgetan wurden. Inzwischen werden auch ausserhalb von North Carolina massive Fischsterben mit der Killeralge in Verbindung gebracht, da sie sich ungehemmt weiter verbreiten kann.
Dass die Massentierhaltung nicht nur in den USA eine oft vergessene Gefahr für das Wasser ist, zeigten auch neuste Untersuchungen in Europa, gemäss denen auf dem alten Kontinent über 50 Prozent der Wasserverschmutzung auf Kosten der Massentierhaltung gehen.
Ihr Beitrag lieber Leser, zur Reduktion dieser Art Gewässer-Verschmutzung, ist ganz einfach. Essen Sie weniger Fleisch! Wer wahllos grosse Fleischmengen verzehrt und dadurch diese Industrie stützt, handelt stark umweltschädigend.
Das Beispiel aus North Carolina illustriert exemplarisch, wie korrupte und machtbesessene Politiker häufig aus Eigennutz zu Lasten der Umwelt entscheiden. Die ökologischen Folgen der Massentierhaltung beweisen aber auch, wie auf einer anderen Ebene die Konsumenten mit ihrem Einkaufs- und Essverhalten letzlich politisch mitbestimmen.
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